Probleme beim Wäschewaschen? Mama weiß warum!

2018-08-25T12:34:48+00:0020. Juli 2016|Categories: Mama|0 Comments

Ein Date steht an und die Lieblingshose riecht komisch und ist faltig – das Horrorszenario unter den First-World-Problems. Gott sei Dank ist Mama auf der Kurzwahltaste eingespeichert, denn sie weiß bekanntermaßen über alles Bescheid. Nur mag man sie nicht mehr fragen, wenn man schon den Schritt gewagt hat und aus Hotel Mama ausgezogen ist. Um einem unangenehmen Telefonat aus dem Weg zu gehen, bei dem man sein mangelhaftes Halbwissen preisgibt und zu sämtlichen Einzelheiten des Date-Partners ausgefragt wird, habe ich dir einige Tipps rund ums Thema Wäschewaschen rausgesucht.

Allgemeine Tipps beim Wäschewaschen

Das anstrengendste Problem, dem du dich gegenübersiehst, ist wohl das Teilen einer Waschmaschine. Wenn du in einer WG wohnst, dann darf man keinesfalls die Trocknungszeit der Wäsche vergessen. Am besten ist es zwei Tage hierfür einzuplanen. Der Waschplan in einer 3er WG könnte beispielsweise so aussehen: Montag, Mittwoch, Freitag.

Klare Regeln bedeuten allerdings auch klare Folgen. Wer sich nicht dran hält, hat Pech gehabt. Doch um die Wohnungsflagge nicht auf den Kopf drehen zu müssen, kann man sich selbstverständlich hinsetzen und reden.

Nach dem Waschgang sollte die nasse Wäsche nicht lang in der Maschine oder in dem Wäschekorb liegen bleiben, denn zum einen könnte sie anfangen unangenehm zu riechen und zum anderen ist der Bügelaufwand anschließend um einiges höher. Es gilt: je nasser die Wäsche, desto glatter wird sie durch das Hängen an der Leine. Hilfreich ist es auch die Wäsche vorher ein wenig in Form zu ziehen und glatt zu streichen.

Beim Waschmittel-Einkauf reicht es normalerweise aus, ein Vollwaschmittel für Weiße Wäsche im Haus zu haben, ein Colorwaschmittel für Buntwäsche und eventuell ein Fein/Wollwaschmittel für empfindliche Textilien.

Vorwaschprogramme sind nur nötig, wenn die Wäsche besonders stark verschmutzt ist. Und da wir nicht sinnlos Energie und Wasser verbrauchen möchten, sollte die Maschine keinesfalls halbleer sein. Die Waschmaschine ist optimal beladen, wenn die Wäsche locker in der Trommel liegt und man mit der Hand noch in die Trommel fassen kann.

In manchen Regionen haben Waschmaschinen mit Bakterien aber auch mit hartem Wasser zu kämpfen. Hier treten Kalkablagerungen auf, die die Lebenszeit der Waschmaschine verkürzen und zudem der Wäsche einen unangenehmen Geruch verleihen. Hierfür gibt es entweder Waschmaschinenreiniger in jedem Drogeriemarkt zu kaufen oder man greift auf Hausmittel zurück.

Ein Geheimtipp zur Reinigung von Waschmaschinen sind ganz normale Spülmaschinentabs. Zwei Stück in die Trommel geben und eine 95°C Kochwäsche durchführen. Das beseitigt die gröbsten Ablagerungen im Inneren der Maschine. Man kann sich auch verdünnte Zitronensäure im Drogeriemarkt besorgen. Dies gemäß der Gebrauchsanweisung stark verdünnt ebenfalls bei 95°C zu einem Waschgang geben.

Ursachen für einen muffigen Geruch in der Waschmaschine

Experten vom Fach sehen die Hauptursache für Verschmutzungen in der Waschmaschine in den niedrigen Waschtemperaturen und der dauerhaften Verwendung von Flüssigwaschmitteln. Seifenreste, Fett und Fusseln sammeln sich nicht nur im Flusensieb, sondern auch in nicht sichtbaren Bereichen der Maschine an. Beispielsweise unterhalb der Trommel, an Dichtungen und in den Schläuchen selbst.
Außerdem ist es besonders wichtig die Waschmaschine nach Gebrauch gut austrocknen zu lassen, damit sich kein Schimmel bildet.

Grundreinigung regelmäßig nötig

Hierfür gilt nicht nur das äußerliche Abwischen der Maschine mit einem feuchten Tuch, um Staub oder verschüttetes Waschmittel zu entfernen, sondern auch die gründliche Säuberung des Flusensiebes. Meine Empfehlung an dieser Stelle ist, es im wöchentlichen Putzplan festzuhalten. Für einen selbst ist es ein überschaubarer Aufwand der nur alle paar Wochen anfällt und für die Maschine ist es ein Segen.

Um das Sieb zu säubern, öffnet man die vorhergesehene Öffnung und dreht das Sieb heraus. Jetzt kann man den Dreck entfernen. Vielleicht findet man auf diese Weise etwas Kleingeld oder Haarklammern – die Socken, die regelmäßig beim Wäschewaschen verloren gehen, wirst du allerdings nicht darin finden 😉

Außerdem gehört zur Grundreinigung die Säuberung aller Dichtungen mit einem feuchten Lappen und Essigreiniger. Das betrifft in erster Linie „Frontlader“, für Neulinge wie ich einer war: Waschmaschine mit dem runden Fenster vorne, in deren Dichtungsgummi der Tür meist Wasser stehen bleibt und sich Schimmel und Ablagerungen bilden kann. Mama-Wissen: Neben Frontlader-Waschmaschinen gibt es auch „Toplader“. Das sind die Waschmaschinen ohne Fenster und die von oben durch eine Klappe befüllt werden.

Richtig bügeln – Tipps für Anfänger

Ist die Wäsche gewaschen und getrocknet, muss sie jetzt nur noch richtig gebügelt werden. Da scheiden sich ja die Geister: Für manche Menschen ist das Bügeln die reinste Tiefenentspannung, während für andere das Bügeln zu den größten Lasten gehört. Wie dem auch sei, habe ich euch hier ein paar Bügeltipps zusammengeschrieben. Eine Hose muss nämlich anders gebügelt werden als eine Bluse.

Neben einem Bügeleisen, benötigt man ein Bügelbrett, welches sich in unterschiedliche Höhen einstellen lässt. Das erspart Rückenschmerzen und erleichtert die Arbeit. Die Wäsche lässt sich am besten bearbeiten, wenn sie noch eine geringe Restfeuchte aufweist. Ist man hier zu spät dran, können die Klamotten mit einer mit Wasser gefüllten Sprühflasche besprüht werden. Die meisten neueren Bügeleisen haben deshalb die Sprühfunktion bereits mit eingebaut.

Die geglättete Wäsche wird nach dem Bügeln gleich zusammengelegt und in einem Wäschekorb zwischengelagert. Hemden und Blusen kommen auf einen Kleiderbügel direkt in den Schrank.

Anleitung zum Hosen bügeln

Bevor es losgeht und die Lieblingshose einsatzbereit für das große Date ist, müssen noch alle Hosenknöpfe geschlossen und der Reißverschluss zugezogen werden. Das Bügeleisen muss auf die entsprechende Temperatur eingestellt werden. Die findest du in einem kleinen Symbol im eingenähten Pflegeetikett des Hosenbundes.

Beim Bügeln sollte man mit den Hosentaschen beginnen. Zuerst von links und danach von der anderen Seite. Anschließend wird der Bund geglättet.

Jetzt die Hose öffnen und über das schmal zulaufende Ende des Bügelbrettes ziehen. Hier kann man sich an der Höhe der Taschen orientieren. Dann mit dem Bügeleisen vom Bund aus in Richtung der Hosenbeine fahren.

Anleitung zum Blusen bügeln

Beim Bügeln einer Bluse ist die richtige Reihenfolge wichtig. Man beginnt mit dem Kragen, der zuerst innen und dann außen gebügelt wird. Hierbei wird das Bügeleisen vorsichtig bis in die Ecken geführt. Als nächstes ist die Schulterpartie dran. Diese wird vorsichtig vom Kragen bis zur Ärmelnaht gebügelt.

Als nächstes werden die Ärmel geglättet. Hat die Bluse Manschetten, dürfen die dabei nicht vergessen werden. Dann wird die Bluse längs mit dem Kragen an der schmalen Seite und dem Rücken nach oben über das Bügelbrett gelegt. So kann die hintere Blusenseite bequem gebügelt werden. Ebenso verfährt man mit der rechten und der linken Seite, wobei man mit der Knopf- beziehungsweise der Knopflochleiste beginnt.

Zum Abschluss wird die Bluse auf einen Kleiderbügel gehängt, damit sie abkühlt und eventuelle Restfeuchtigkeit trocknet.

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