5 Gründe, warum sich Overstatement in der Bewerbung nicht lohnt

„Ach was, in der Bewerbung übertreiben doch alle etwas!“

Viele gehen mit dieser Einstellung an die Jobsuche und schmücken das Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf dementsprechend aus. Doch das kann sehr schnell ins Auge gehen!

Warum du auf Overstatement in deiner Bewerbung lieber verzichten solltest, zeigt dir unser Gastautor Christian Scherer, Online-Marketing Manager und Experte bei richtiggutbewerben.de.

Lebenslauf Bewerbung Fake

#1: Du wirst unglaubwürdig

Wer erstmal damit anfängt im Lebenslauf und Anschreiben zu übertreiben, macht dies meistens ziemlich stark – und das merken auch die Leser.

Erfahrene Personaler bekommen täglich viele Bewerbungen auf den Tisch und merken schnell, wenn ein Bewerber authentisch ist und wann eher nicht. Bereits ein kleiner Widerspruch kann dazu führen, dass du deinen Traumjob riskierst, obwohl du vermutlich auch ohne Flunkereien eine Chance auf die Stelle gehabt hättest.

#2: Im Bewerbungsgespräch kann es peinlich werden

Wenn du es aber trotz Overstatement ins Vorstellungsgespräch geschafft hast, kann es dort richtig peinlich werden, wenn dich deine Gesprächspartner auf genau die Punkte in deiner Vita ansprechen, an denen du dir ein bisschen mehr Wissen und etwas mehr Erfahrung hinzugedichtet hast.

Was nun?

Den sauren Apfel müsstest du nicht schlucken, wenn du bei der Wahrheit geblieben wärst. So ist es nicht nur unangenehm, sondern vermutlich auch der Todesstoß deiner Jobaussichten.

#3: Du verschwendest womöglich deine Zeit

Du denkst, du müsstest übertreiben, weil die Stellenausschreibung mehr verlangt, als du mitbringst?

Dann verschwendest du womöglich sowieso seine Zeit – schließlich wird offenbar ein anderes Profil gesucht. Bleibe lieber bei Stellenanzeigen und Jobs, die auf dich passen, anstatt etwas herzudichten, um eine Stelle zu bekommen, die gar nicht wirklich auf dich passt.

#4: Du blamierst dich im Job

Stell dir vor, du bekommst den Job wirklich. Und deine Kollegen und Chefs verlassen sich natürlich darauf, dass du auch wirklich alle Skills in der Form mitbringst, wie sie in deiner Bewerbung genannt werden.

Da arbeite ich mich dann schon rein, wenn ich die Stelle tatsächlich bekomme.“

In seltenen Fällen kann das klappen – meist geht es aber schief. Bedenke, dass du in so gut wie jedem Job eine Probezeit hast, nach der du deinen Hut nehmen musst, wenn Dinge schieflaufen.

#5: Du riskierst deine berufliche Zukunft

Der wichtigste Grund, warum du in der Bewerbung unbedingt bei der Wahrheit bleiben solltest, ist das Risiko:

Selbst wenn du den Job bekommst, ist es nicht überstanden. Sollte nämlich irgendwann herauskommen, dass du in deinem Lebenslauf gelogen hast, ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung – und das kann deiner Karriere einen großen Dämpfer geben.

Schließlich wird sich dein potenzieller neuer Chef auch dafür interessieren, weshalb du deinen letzten Job verloren hast.

Geh also auf Nummer Sicher und belass es in deiner Bewerbung mit den tatsächlich wahren Fakten.

By |2018-07-11T15:20:26+00:0010. Dezember 2017|Uni|0 Comments

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