Die Prüfungen sind geschrieben, das Semester ist vorbei und die Semesterferien stehen vor der Tür. Bei vielen Studenten ist die wochen- und monatelange Pause bis zum Semesterbeginn leider schon voll mit Hausarbeiten und Lernen für die Nachholprüfungen.

Doch einige haben auch das Privileg, die Ferien nach eigenen Vorstellungen gestalten zu können. Eigentlich ziemlich genial, aber trotzdem bleibt die Frage: Was tun? In der stressigen Prüfungszeit kommen die Ferienpläne einfach viel zu kurz und die Planungen, die unter dem Semester geschmiedet wurden, sind schon längst wieder vergessen. Wir haben Dir die 7 unschlagbarsten Killer für Langeweile in der vorlesungsfreien Zeit zusammengesucht. Mit diesen Vorschlägen werden Deine Semesterferien zum absoluten Highlight.

1. Party hard

Die unumstrittene Nummer eins der Lieblingsbeschäftigungen unter allen Studentenaktivitäten! Nichts außergewöhnliches, aber doch ein Pflichtprogramm nach den ganzen Strapazen in der Prüfungszeit. Sogenannte Experten weisen immer wieder darauf hin, dass Musik dazu beiträgt, den Alltagsstress abzubauen und eine positive Stimmung zu erzeugen. Zudem lindert sie Schlafstörungen und chronische Schmerzen. Ok zugegeben, das ist alles ein wenig dick aufgetragen und die Experten beziehen sich auf das Genre der Entspannungsmusik, aber als selbsternannter Experte behaupte ich, dass auch Deine Lieblingsmusik all diese positiven Wirkungen auf Dein Wohlbefinden zur Folge hat. Letztendlich zählt auch nur eins: Abschalten, ein kaltes Bier oder den höchstverdienten Sex on the Beach genießen und einfach gehen lassen!

2. Nichtstun

Nach der Party kommt der Kater. Ganz wichtig und absolut gerechtfertigt: ausschlafen! Es ist die einzige Zeit in Deinem Studium und wahrscheinlich für den Rest Deines Lebens, in der Du einmal richtig gammeln kannst. Aufstehen um 14 Uhr, Pizza in den Ofen und bis zum Abend auf der Couch vor dem Fernseher gammeln. Das Leben kann kaum schöner sein. Die Pflichten sind kaum existent oder nach hinten verschoben – ein Traum für Prokrastinierer.

3. Alltägliche Aufgaben erledigen

Aber natürlich ist dieses stereotypische Bild eines Studentenlebens nur von kurzer Dauer. Schließlich verschwinden die alltäglichen Aufgaben nicht durch permanentes Aufschieben. Im Gegenteil! Die To-Do-Liste wird immer länger. Höchstwahrscheinlich war sie auch schon zu Ferienbeginn gut gefüllt. Höchste Zeit also auch mal den Allerwertesten vom Sofa zu erheben und die Putzeimer aus der Kammer zu holen. Aus eigener WG-Erfahrung wird nämlich gerade das Putzen während der Prüfungszeit stark vernachlässigt. Ist die Studentenwohnung erstmal blitzblank, kannst Du getreu dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ auch angenehmere To-Dos auf die Liste setzen. Wie wäre es mit neuen Klamotten oder Schuhen? Ist das Notebook schon von den ganzen Skripten der vergangenen Semester befreit? Vielleicht braucht Dein Zimmer auch mal einen kleinen Tapetenwechsel. Es ist Früh- bzw. Spätjahresputz angesagt – life is change!

4. Fitness

Veränderung ist hier ein gutes Stichwort. Wann hast Du das letzte Mal in den Spiegel geguckt und auf der Waage gestanden? Ich will niemanden zu nahetreten, aber wer ist schon zufrieden mit seinem Körper. Grund genug sich einmal nach geeigneten oder neuen Sportarten umzusehen oder die Mitgliedschaft im Fitnessstudio mal wieder wahrzunehmen. Gerade in den Semesterferien ist die Zeit, um aus den Augen verlorene Ziele neu zu setzen. 5 Kilo abnehmen oder Muskelmasse aufbauen, das Bauchfett endlich schmelzen lassen oder den Traum vom Sixpack erfüllen. Jetzt kannst Du es angehen und die Bikinifigur nach endlosen fünf Sommern letztlich erreichen. No pain, no gain!

5. Reisen

Mit einem selbstbewussten Körpergefühl kannst Du Dich ruhig auch an den Stränden sehen lassen. Ab ins Reisebüro, direkt in den Flughafen oder ins Auto. Viele Ziele auf der ganzen Welt warten nur darauf von Studenten erobert zu werden! Gut, Spaß beiseite. Urlaub ist wichtig und ist ein guter Weg Stress abzubauen – vorausgesetzt man fährt mit den richtigen Leuten 😀

Die etwas abenteuerlichere Variante sind Städtetrips oder der berühmte Roadtrip. Eigentlich steht dem spontanen Urlaub hier nichts entgegen. Rein ins Auto oder aufs Motorrad – wohin ist egal und wo lang wird man sehen, es wird immer weitergehen 😉

6. Freizeitaktivitäten

Wem das noch zu langweilig ist, dem bieten Freizeitaktivitäten Abhilfe, die, wie der Name schon sagt, Aktivität voraussetzen. Klettergarten, Bungee Jumping, Tauchen oder auch ausgefallenere Dinge wie Rennwagen fahren sind nur einige Beschäftigungen für Adrenalin-Junkies. Dabei muss es noch nicht einmal viel Geld kosten. Zugegeben: Rennwagen fahren wird wohl nicht der günstigste Spaß sein, doch man kann alternativ bei der Kartbahn um die Ecke vorbeisehen. Der Reitstall der Freundin ist bestimmt auch einen Besuch wert. Und vielleicht kennst Du ja jemanden, der jemanden kennt, der weiß wie man an eine Fahrstunde in einem Panzer kommt.

7. Jobben

Zu guter Letzt ein leidiges Thema: Geld. Die Konten von uns Studenten sind bekanntlich nicht allzu prall gefüllt. Nach all dem wohlverdienten Feiern, dem Nichtstun, den Aufgaben, dem Sport, den Reisen und Freizeitaktivitäten bleibt meist nur noch ein kleiner Rest zum Überleben übrig. Perfekte Gelegenheit den Rest der Semesterferien zu nutzen und das Haushaltsbuch aufzubessern. Ferien-, Mini- oder Aushilfsjobs sind hoch im Kurs sowohl bei Studenten als auch bei Unternehmen. Außerdem kannst Du die Möglichkeit nutzen Deinen Lebenslauf aufzupolieren und Praktika zu absolvieren. Damit stellst Du dann auch Deine Mama zufrieden, die Dir vermutlich wie uns allen ständig im Nacken sitzt.